2020-12-02 15:32:32

Bundesinnung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker:

Michael Mattes zum Bundesinnungsmeister wiedergewählt

KommR Ing. Michael Mattes gegt nit Fachkompetenz und guter Vernetzung zielgerichtet in die Zukunft. Seine Stellvertreter sind der Landesinnungsmeister von Niederösterreich KommR Karl Pech und Landesinnungsmeister-Stellv. Mst. Manfred Denk MBA, die zusammen ein Team mit guter Vernetzung und hoher fachlicher Kompetenz bilden und ihn beide tatkräftig unterstützen wollen.

Bei der am 23.11.2020 stattgefundenen konstituierenden Bundesinnungsausschuss-Sitzung stellte sich Ing. Mattes der Wiederwahl und bekam dafür volle Unterstützung von den neun Landesinnungsmeistern und den übrigen Ausschussmitgliedern. „Gerade in solchen Zeiten freut es mich, meine ganze Kraft noch einmal in den Dienst der österreichischen Installateure stellen zu können. Ich möchte dazu beizutragen, damit die Kolleginnen und Kollegen draußen den Herausforderungen, denen sie sich betrieblich aufgrund der Coronakrise und aufgrund wirtschaftspolitischer und gesetzlicher Seite konfrontiert sehen, in guter Weise meistern können. Seit 2008 bin ich Bundesinnungsmeister und stellte mich zur Wiederwahl mit dem Ziel eine geordnete Übergabe an die jüngere Generation vorzubereiten und schlussendlich durchzuführen“, ist der neue, alte Bundesinnungsmeister motiviert.

Mattes zeigte sich nach der Wahl dankbar für das Vertrauen und will weiter mit voller Kraft für die Mitglieder vieles bewegen. Die Bundesinnung steht weiterhin unter seiner Führung für eine intensive politische Interessensvertretung. „Durch die politischen Vorgaben, die für unseren Berufsstand weitreichende Auswirkungen haben, aber auch Chancen bieten, ist es notwendig, eine aktive Interessenvertretung zu betreiben“ spricht KommR Mattes u.a. die Maßnahmen im Kampf gegen den Klimawandel an und führt weiter aus, „aus diesem Grund haben wir im Oktober seitens der Bundesinnung ein 10-Punkte-Programm für eine effektive und effiziente Umsetzung der der aktuellen Umwelt- und Klimaziele am Stand der Installations- und Gebäudetechnik ausgearbeitet und verschiedenen Gremien vorgelegt.“

In seiner Antrittsrede verwies Bundesinnungsmeister Mattes auf den erfolgreich begonnenen gemeinsamen Weg der letzten Jahre, wie zum Beispiel die Schaffung einer Dachmarke der österreichischen Installateure mit drei Zielgruppen orientierten Homepages für Installateure, Konsumenten und Berufsanwärter. Jede Zielgruppe findet nach ihren Bedürfnissen wissenswerte Informationen und nützliche Hinweise. „Die Homepage der österreichischen Installateure ist eine Service-Plattform für alle österreichischen Installateure, wo sie mit ihren Mitgliedsdaten Zugriff auf die Installateurakademie mit aktuellem österreichweiten Kursangebot, einen Eventkalender, ein Schwarzes Brett und die Kampagnenbox mit Design- und Werbevorlagen u.a. haben“, ist Mattes stolz auf den Schulterschluss aller Landesinnungen und der Bundesinnung, dem es wichtig ist, dass alle im Sinne der Mitglieder an einem Strang ziehen.

Insgesamt blickt KommR Mattes für die Mitgliedsunternehmen optimistisch in die Zukunft. „Gerade der Berufsnachwuchs liegt mir sehr am Herzen, für den wir seitens der Innungen auch viel tun. In diesem Zusammenhang verweise ich auf die genannte eigene Homepage für Berufsanwärter und unsere aktuellen Bemühungen durch die Überarbeitung der Meisterprüfungsordnungen und der Befähigungsprüfungsordnung Gas- und Sanitärtechnik sowie die laufende Aktualisierung der Ausbildungsordnung durch unsere Experten aus der Praxis, womit wir einen wertvollen Beitrag für die Zukunft unser Gewerbe leisten“, blickt Mattes wegweisend in die Zukunft des österreichischen Installateurberufes, „damit wir im Hinblick auf ein ständig steigendes Qualitätsniveau in der Branche gut gerüstet sind“.

In der geplanten Strategiesitzung der Bundesinnung werden auf Wunsch von KommR Mattes unter Beteiligung alles Landesinnungen und der Bundesinnung Zukunftsprojekte evaluiert, weitere mögliche Wege zur Modernisierung der Berufsbilder der in der Innung vertretenen Berufe diskutiert und künftige wichtige Entwicklungen für die Branche evaluiert. „Daraus soll ein praxisnaher und den kommenden Ansprüchen gerecht werdender Fahrplan für die Arbeit in der Interessenvertretung der Mitglieder der Bundesinnung für die kommenden fünf Jahre werden“, freut sich KommR Mattes auf das bevorstehende Zukunftsprojekt.

fwk

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