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11.09.2019
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Heizkörper im Eigenheim:

Die Schlacht bereits verloren

Der österreichische Markt für Heizkörper und Konvektoren gab im Jahr 2018 erlösseitig leicht nach. Die Entwicklung kam jedoch nicht unerwartet, zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie zu Heizkörpern und Konvektoren in Österreich von BRANCHENRADAR.com Marktanalyse.

Friedrich Katz

Nachdem sich die Erlöse für Heizkörper und Konvektoren im Jahr 2017, nicht zuletzt aufgrund des florierenden Geschoßwohnbaus, substanziell erhöhten, kam es im vergangenen Jahr zu einer Konsolidierung auf Vorjahresniveau. Der Umsatz sank um 0,6 Prozent gegenüber Vorjahr auf nunmehr 53,9 Millionen Euro. Für die relativ stabile Umsatzentwicklung waren allerdings im Wesentlichen steigende Preise verantwortlich (+2,1 Prozent gegenüber Vorjahr), sank doch die Nachfrage insgesamt um 2,6 Prozent gegenüber Vorjahr.

Der Rückgang resultierte im Wesentlichen aus dem stetig schrumpfenden Bedarf bei Ein- und Zweifamilienhäusern, da hier im Neubau mehr und mehr Flächenheizungen installiert werden. Im vergangen Jahr wurden in neuerrichteten Eigenheimen um nahezu fünf Prozent weniger Heizkörper installiert als im Jahr davor. Mittlerweile werden deutlich mehr Eigenheime mit Flächenheizungen ausgestattet als mit konventionellen Heizsystemen. Gestützt wurde der Markt daher nur noch vom Geschoßwohnbau, in dem klassische Heizsysteme (mit Heizkörper) nach wie vor der Standard sind.
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