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10.01.2017
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WimTec-GF Peter Wimberger, WimTec-Gründer KR Herbert Wimberger und Univ.-Prof. MMag. Dr. Gottfried Haber (v.l.n.r.)

Alternativfinanzierung:

Chance für KMUs

Inovativen, kleinen und mittelständischen Unternehmen bieten alternative Finanzierungsmodelle eine große Chance ihr Wachstum und Marketing anzukurbeln. Der Wirtschaftsstandort Österreich braucht tatkräftige Unternehmer und mutige Gründer. Und die wiederum brauchen eines: Kapital. Nur: Woher wird das Geld in Zukunft kommen?

Irmengard Katz

Die strengere Regulierung des Bankensektors erschwert die Kapitalaufbringung, da immer mehr Sicherheiten gefordert werden. Der Mittelstand leidet unter bürokratischen und steuerlichen Belastungen. Hoffen lässt das neue Alternativfinanzierungsgesetz, das es KMU ermöglicht Kapital von privaten und gewerblichen Anlegern einzusammeln und so ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. "Alternativfinanzierung ist keine Konkurrenz zum Bankensektor, sondern eine Ergänzung. Sie hat das Potenzial die Finanzierungslücke des Mittelstandes zu schließen, denn am Markt etablierte KMU sind für Anleger aufgrund des geringeren Veranlagungsrisikos besonders interessant.", so Univ.-Prof. MMag. Dr. Gottfried Haber, Leiter des Bereiches Wirtschafts-, Budget- und Finanzpolitik an der Donau-Universität Krems bei einem Diskussionsabend zur zukünftigen Finanzierung des Standorts Österreich am 23. November in Wien.
Ein Unternehmen, das alternative Finanzierungsmodelle bereits erfolgreich nutzt, ist WimTec.

Das Familienunternehmen, Spezialist für berührungslos gesteuerter Sanitärtechnik in Österreich und hat mit seinem Wachstumsprojekt "Zukunft mitgestalten" in weniger als drei Monaten über 
75 % von den angestrebten 700.000 Euro von Anlegern akquiriert. Investoren erhalten jährlich 4,5 % Fixverzinsung auf das Konto ausbezahlt oder 8,4 % als Warengutschein. Die Darlehenshöhe ist frei wählbar von 1.000 bis 25.000 Euro. Die Kapital-Rückzahlung erfolgt Ende 2022. Gründer und Geschäftsführer KR Herbert Wimberger: "Wir investieren eine Million Euro, um mit unseren Lösungen zur Trinkwasserhygiene am deutschen Markt schneller zu wachsen. Damit schaffen wir Arbeitsplätze am Firmenstandort in Ferschnitz/NÖ und stärken die Wertschöpfung in der Region."


Weitere Informationen: invest.wimtec.at +