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23.07.2014
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Laudator und KWB-Fan Daniel Porsch

20 Jahre KWB:

Daniell Porsche wird "Kesselverkäufer"

Laudator Daniell Porsche, Spross der Auto-Dynastie und Besitzer von sieben KWB-Heizungen, sieht viele Parallelen zu seiner eigenen Unternehmensphilosophie und stellt ungewöhnliches "Geld-Geschenk" für KWB in Aussicht.

Friedrich Katz

Daniell Porsche, der Urenkel des Käfer-Erfinders, begeisterte die Gäste bei der 20-Jahre-KWB-Feier vergangenen Freitag mit seinem Credo, dass die Wirtschaft kein Selbstzweck und Geld auch nicht dafür da sei, um es zu horten –  beides müsse einen gesellschaftlichen wie sozialen Nutzen stiften. Und gerade diese Einstellung war auch ein ausschlaggebender Punkt, warum sich Daniell Porsche für die Firma KWB entschieden hatte und sieben Heizungen für seine geförderten Walddorfschulen, Walddorfkindergärten, Kultureinrichtungen und für sein Privathaus erwarb. Zum Abschluss seiner Festrede staunte man nicht schlecht, als der Walddorfpädagoge und Musiktherapeut sein persönliches Jubiläumsgeschenk an KWB verkündete: "Anlässlich 20 Jahre KWB werde ich heuer noch versuchen, 20 Heizungen zu kaufen bzw. für KWB zu verkaufen."

KWB wurde 1993 gegründet und ist mit rund 400 Mitarbeitenden zu einem der größten Biomasse-Heizkesselerzeuger Europas aufgestiegen. Bei einem Jahresvolumen von 6.000 Stück verkauften Heizungen liegt der Umsatz bei 74 Millionen Euro. Der Exportanteil beträgt 75 Prozent. Bereits mehr als 66.000 Kunden setzen auf sparsame und erneuerbare Wärme mit Pellet-, Hackgut- oder Stückholzheizungen von KWB.

In die Zukunft blickt man trotz einem derzeit schwierigen Heizungsmarkt aufgrund des sehr milden Winters mit vollem Tatendrang. Heuer wurden Investitionen in Infrastruktur und Innovationen in der Höhe von sieben  Millionen Euro getätigt. Diese sind unter anderem der Neubau der Firmenzentrale in Deutschland, ein neuer Standort in Frankreich und ein Besucherzentrum für die KWB Energie- und Erlebniswelt am Firmensitz in St. Margarethen.

Die beiden Geschäftsführer Stephan Jantscher (li.) und Erwin Stubenschrott sichtlich stolz beim Tortenanschnitt.

Firmengründer und Geschäftsführer Erwin Stubenschrott: "Wir haben in den letzten Jahren viel investiert und unsere Saat beginnt nun zu keimen. Dafür gibt es mehrere Gründe: Wir setzen konsequent auf Innovation und wenden umfangreiche Mittel für Forschung & Entwicklung auf, um einen maximalen Heizkomfort gekoppelt mit niedrigsten Emissionswerten für unsere Kunden zu erreichen.

Geschäftsführer und Gesellschafter Stephan Jantscher freut sich über das bisher erreichte."Durch unsere klar definierte Strategie, konsequent auf erneuerbare und umweltfreundliche Energie zu setzen, ist uns dieses Wachstum realisierbar. Immer mehr Menschen denken um und nützen alle Vorteile eines kostengünstigen und krisenunabhängigen Energieträgers, der zudem CO2-neutral   und ein starkes Zeichen gegen Klimakollaps und globale Erwärmung ist.

Weiter Ehrengäste: LH-Stv. Siegfried Schrittwieser, Jochen Pildner-Steinburg (Präsident IV-Steiermark), Martin Gölles (Generaldirektor Hypo Steiermark), Karl-Heinz Schirnhofer (Schirnhofer GmbH), Bernhard Puttinger (Eco World Styria), LAbg. Erwin Gruber, Horst Jauschnegg (Vorsitzender Ö-Biomasseverband +