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30.04.2018
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Von links: HTL-Kuratoriumspräsident Ing. Anton Pletzer, Landesrätin Dr. Beate Palfrader, WK-Spartenobmann Gewerbe und Handwerk Franz Jirka, HTL-Direktor Dr. Markus Hörhager, Landesschulinspektor DI Anton Lendl, Lehrgangsleiter DI Christian Sausmikat.

Kolleg für Gebäude- und Energietechnik:

Erstes in Westösterreich

Einen in Westösterreich völlig neuen Ausbildungsweg bietet ab dem Schuljahr 2018/19 die HTL Jenbach an: das Kolleg für Gebäude- und Energietechnik. BerufspraktikerInnen, aber auch MaturantInnen, können dabei eine hochwertige, kostenlose Ausbildung in einem der gefragtesten Berufsfelder erlangen. Anmeldeschluss ist der 30. Juni 2018.

Fritz Katz

Bildungs-Landesrätin Dr. Beate Palfrader präsentierte gemeinsam mit Landesschulinspektor für HTL DI Anton Lendl, HTL-Direktor Markus Hörhager, Lehrgangsleiter DI Christian Sausmikat, HTL-Kuratoriumspräsident Ing. Anton Pletzer und WK-Spartenobmann Franz Jirka die neue Ausbildung an der HTL Jenbach – eine wichtige Einrichtung gegen den Fachkräftemangel, waren sich die Vertreter von Politik, Schule und Wirtschaft einig. 

Sechs Semester – berufsbegleitend

Das Kolleg für Gebäude- und Energietechnik ist eine berufsbegleitende, sechs Semester umfassende Ausbildung, die sich vor allem an InteressentInnen aus der Berufspraxis, aber auch an SchulabsolventInnen mit Matura richtet. Der Abschluss bietet neben der Reifeprüfung mit allgemeiner Studienberechtung eine hochwertige, kostenlose Berufsausbildung mit vielfältigen Jobmöglichkeiten und den Ingenieurstitel (nach drei Jahren Berufspraxis).

Zielgruppen sind vor allem InteressentInnen aus Westösterreich (Tirol, Salzburg, Vorarlberg), die eine höherwertige Ausbildung in einem der gefragtesten Berufsfelder anstreben – natürlich werden auch junge Frauen angesprochen, die an einer Ausbildung in einem spannenden technischen Beruf interessiert sind.  

Individuelle Unterrichtspläne – Anrechnungen

Voraussetzung für die Aufnahme dieser Ausbildung ist entweder die Matura oder eine facheinschlägige Berufsausbildung. Je nach Vorbildung unterscheiden sich dabei die Lehrinhalte: MaturantInnen erhalten vor allem eine vertiefte fachlich–praktische Ausbildung, SchülerInnen aus der Berufspraxis intensiven Unterricht in den allgemeinbildenden Fächern zur Maturavorbereitung. Bereits erworbenes Wissen und Kenntnisse können angerechnet werden – für die SchülerInnen ergeben sich dadurch individuelle Stundenpläne – je nach Wissensstand können einzelne Module, Fächer oder sogar ganze Semester komplett wegfallen.

E-Learning statt Klassenpräsenz

Neue Wege werden im Unterricht beschritten: so kann bis zu einem Viertel der Lehreinheiten per E-Learning absolviert werden. Das umfasst reine Lerneinheiten ebenso wie die Betreuung durch die Lehrpersonen per E-Mail. Den SchülerInnen werden so geringere Präsenzzeiten im Unterricht geboten, gerade bei einer berufsbegleitenden Ausbildung eine attraktive Möglichkeit des Unterrichts.

HTL Jenbach – idealer Standort

Die HTL Jenbach bietet beste Voraussetzungen für das neue Kolleg: der Ausbildungszweig Gebäude- und Energietechnik wird direkt an der HTL unterrichtet, alle nötigen Räumlichkeiten, die komplette Infrastruktur mit Werkstätten und Labors und der modernsten technischen Ausstattung, aber auch das fachlich geeignete Lehrpersonal stehen direkt an der Schule zur Verfügung. – Einer der größten Vorteile ist die verkehrsgünstige Lage im Inntal: Direkt an der Westbahn gelegen, bietet die Schule Anbindungen an das öffentliche Verkehrsnetz, aber auch an die Inntalautobahn A12. Schnelle Verbindungen nach Vorarlberg und Salzburg machen den Standort auch für Interessenten aus anderen Bundesländern attraktiv.  +