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17.09.2017
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KR Herbert Wimberger, Präsident des FORUM Wasserhygiene

1. Fachkongress des FORUM Wasserhygiene:

Mehr Problembewusstsein für Trinkwasserhygiene

Am 7. September fand der österreichweit 1. Fachkongress des FORUM Wasserhygiene zum Thema "Qualitätssicherung des Trinkwassers im Gebäude" in der Orangerie Schönbrunn in Wien statt. Rund 300 Teilnehmer nutzten die Veranstaltung, um sich über die unterschätzte Problematik der Trinkwasserhygiene im Gebäude zu informieren.

Fritz Katz

Wie eine aktuelle Studie des FORUM Wasserhygiene ergab, kümmern sich über zwei Drittel der Österreicher nicht um die Wartung ihrer Trinkwasserinstallation. Fast ebenso viele halten unser wichtigstes Lebensmittel für nicht verderblich. Wenngleich das Problembewusstsein für Trinkwasserhygiene in der Bevölkerung noch nicht sehr hoch ist, befasst sich die Fachwelt sehr wohl mit diesem Thema und praktikablen technischen Lösungen.

So war das Interesse und die Besuchervielfalt beim 1. Fachkongress des FORUM Wasserhygiene am 7. September in Wien groß: Zahlreiche Planer und Errichter von Trinkwasserinstallationen füllten den Vortragssaal ebenso wie Betreiber aus dem Tourismus, Immobilien- und Facility Management sowie dem Gesundheits- und Pflegebereich.

Auch DI Maria Patek, MBA, Sektionschefin Wasserwirtschaft im Lebensministerium, betonte in ihren Begrüßungsworten die Bedeutung einwandfreier Trinkwasserqualität: "In Österreich wird bestes Trinkwasser von den Wasserversorgern angeliefert. Den meisten Menschen sind jedoch die Faktoren, durch die Trinkwasser im Gebäude verderben kann, und auch die Maßnahmen zum Erhalt der Trinkwasserqualität nicht bewusst."

Netzwerke wie das FORUM Wasserhygiene und auch Behörden würden bei der Sensibilisierung zur Trinkwasserhygiene eine sehr wichtige Rolle spielen: "Das Ziel des FORUMs ist es, Menschen zu schützen und Wirtschaft zu bewegen. Als interdisziplinäres Netzwerk vereint es alle zuständigen Experten und Fachleute, die einen Beitrag zur Qualitätssicherung des Trinkwassers im Gebäude leisten können und auch wollen", so KR Herbert Wimberger, Präsident des FORUM Wasserhygiene. +